Archiv für die Kategorie ‘Geld & Wirtschaft’

$700 Mrd. Paket abgelehnt

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet wurde das so genannte $700 Milliarden-Paket zur Rettung des bankwesens in seiner jetzigen Form im Parlament abgelehnt.

Laut den demokraten sei

“Was sie uns zugeleitet haben, ist nicht akzeptabel.”

Und selbst die Republikaner, namentlich Richard Shelby, bestehen auf änderungen, da der Plan so nicht akzeptabel sei.

FED-Chef Bernanke versucht das gesetz zu rechtfertigen, indem er auf die Dringlichkeit der Umsetzung des Paketes hinweist.

“Wenn die Kreditmärkte nicht funktionieren, gehen Jobs verloren, unsere Schuldenquote wird steigen, mehr Häuser werden zwangsversteigert werden, das Bruttosozialprodukt wird schrumpfen”

Dieses Paket sei, obwohl es nötig ist um die Realwirtschaft nicht zu schädigen, reiner Sozialismus. Gewinne sind für die Banken privat – die Verluste werden verstaatlicht und vom Steuerzahler getragen.

Was ich mich allerdings frage ist, ob diese Begründung nicht nur als Ablenkung gedacht ist, da man in Wirklichkeit eventuell mit einem Passus nicht einverstanden war, welcher zwar von den Massenmedien totgeschwiegen wurde, aber in der Blogsphäre weite Wellen schlug und man deswegen nicht mehr wollte, dass das Paket verabschiedet wird.

Es handelt sich um folgenden Absatz:

Die Entscheidung des Ministers was dieses Gesetz betrifft, sind nicht überprüfbar und werden nach eigenen Ermessen der Behörde entschieden, und dürfen durch kein Gericht oder anderer Behörde überprüft werden.

Ich bin gespannt was Bernanke und Co als nächstes aus dem Hut zaubern.

Halbe Billion soll das platzen der Blase verhindern

Die Zeichen stehen auf Sturm.  Das Platzen der großen US-amerikanischen Immobilien- und Fondblase reißt immer mehr Investment- und Hypothekenbanken in den Strudel. War es vor zehn Tagen Fannie Mae und Freddie Mac (1), die vorerst unter staatliche Kuratel gestellt wurden, folgten Lehman Brothers und der Versicherungsgigant AIG. Seit ein paar Tagen beginnt das große Kriseln sogar beim Banken-Flagschiff Morgan Stanley, doch deren Aktieneinbruch mag vorerst noch dem Misstrauen der Branche geschuldet sein.

Lehman Brothers entließ man in den Konkurs, der Versicherer AIG wurde mit einem Staatskredit in Höhe von 85 Milliarden Dollar gerettet – und gleichzeitig verstaatlicht. Die hochverschuldeten USA zahlen zur Zeit kräftig, um der Welt ein halbwegs funktionierendes Finanzsystem vorzugaukeln:

200 Mrd. Dollar für Fannie Mae und Freddie Mac. 300 Mrd. Dollar für den Hypothekenversicherer Federal Housing Administration, 29 Mrd. Dollar als Finanzierung für JP Morgans Übernahme von Bear Stearns.

Quelle: www.hintergrund.de

Ich habe gerade leider keine Zeit einen Ausführlichen Kommentar zu verfassen. Der Artikel auf hintergrund.de ist allerdings wirklich lesenswert.

Die Wirtschaftsordnung steht vor dem Zusammenbruch

Aus mehreren Quellen werden heute Indizien für den baldigen Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft und infolge dessen der, der ganzen Welt gemeldet.

Die seriöseste davon dürfte wohl goldseiten.de sein.

Aus einem Bericht auf FAZ.NET geht hervor, daß massive Umbrüche im Weltfinanzsystem geplant sind. Bitte nehmen Sie diese Meldung ernst, machen sich auf Turbulenzen gefaßt und treffen Sie Vorsorge zu Ihrer unmittelbaren Absicherung!

Weitere Meldungen gibt es von diversen Quellen wie radio-utopie.de, handelsblatt.de, feldpolitik.de und vielen weiteren.

Die Bürger dürfen sich das nicht gefallen lassen. Die Regierung muss merken, dass sichd as Volk nicht alle Dekaden mal enteignen lässt und dabei schön still hält. Demonstriert, geht auf die Straße, aber sitzt nicht weiter in euren gemütlichen Fernsehsesseln und glaubt den Beschwichtigungen der Politiker, “Die Krise hätte keinerlei Auswirkungen auf Deutschland.

Lehman Brothers fällt und der Rest springt hinterher.

Schon seit langer Zeit warnen uns Seiten wie “Schall und Rauch” und “Hartgeld.com” vor der amerikanischen Investmentblase, welche immer größer wurde und von Tag zu Tag ein platzen selbiger ankündigte.

Es fing an mit der Rettungsaktion von Bear Stearns, setze sich mit der Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac fort und endet nun mit der Pleite von Lehman Brothers und dem Aufkauf von Merrill Lynch.

Die Investmentblase steht Fünf vor Zwölf vor dem Platzen, doch  was sind die folgen der amerikanischen Misswirtschaft? Hier nur einige Umrisse der möglichen und bereits eintretenden Folgen.

Der DAX fiel erstmals seit 2006 wieder unter die Marke von 6.000 Punkten. Die Europäische Zentralbank stellte rund 30 Milliarden Euro bereit, um die Märkte zu beruhigen.

Die Hannover Rückversicherung AG ist mit rund 23 Mio EUR bei der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers insvestiert.

Auch der einst weltgrösste Versicherer American International Group (AIG) kommt arg ins Trudeln. Der von der Finanzmarktkrise schwer getroffene Versicherungsriese hat die US-Notenbank (Fed) laut einem Zeitungsbericht um einen Überbrückungskredit von 40 Mrd. Dollar gebeten. Damit solle eine Herabstufung des Kreditratings verhindert werden, berichtete die «New York Times» am Montag in der Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen.

Dass der Euro zu etwa 70% durch den US-Dollar abgesichert ist, beruhigt angesichts der letzen Tage nicht gerade.