Fjodor Lukjanow über eine neue Weltordnung
Fjodor Lukjanow der Chefredakteur von “Russland in der globalen Politik” gab RIA Novosti ein Interview zu den momentanen politischen Spannungen zwischen den USA und Russland und der neuen Weltordnung, welche seiner Meinung nach daraus entstehen würde.
Dabei bringt er die aktuelle Situation gekonnt auf den Punkt und beschreibt deren mögliche Folgen.
Die Beziehungen zwischen Russland und Amerika befinden sich in der tiefsten Krise seit Ende des Kalten Krieges. Die strategische Expansion der USA und die Aufzehrung des geopolitischen Erbes der Sowjetunion haben eine Grenze erreicht, hinter die Russland nicht zurückweichen will, da ein Rückzug seiner Meinung nach eine Bedrohung für dessen künftige Existenz darstelle.
Er beschreibt auch sehr deutlich ein Phänomen, welches wohl jeder Politiker bereits bemerkt, aber nicht auszusprechen gewagt hatte.
Ehrlich gesagt glaube ich nicht an die Möglichkeit von strategischen Beziehungen zwischen wem auch immer in der nächsten Zukunft. Wir leben in einem Zeitalter von unstabilen und mürben Allianzen. Das ist eine wirklich multipolare Welt und ein Wettbewerb mit vielen Faktoren.
Das vollständige Interview findet sich auf RIA Novosti.
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