Pakistans Präsident verlangt Respektierung der Grenzen

Nach Schussgefechten an der afghanisch-pakistanischen Grenze zwischen US-Soldaten und pakistanischen Truppen, mahnt der Pakistanische Präsident Asif Ali Zardari vor weiteren militäraktionen innerhalb Pakistans.

In einer Rede innerhalb einer Vollversammlung der UN wörtlich verlautbaren lassen, dass

sein Territorium “durch unsere Freunde verletzt” werde

Quelle: tagesschau.de

Die Gefechte wurden ausgelöst, nachdem US-Hubscharuaber den Luftraum Pakistans verletzt hatten. Was bewegete die amerikaner dazu den pakistanischen Luftraum zu verletzen und Angriffe zu provozieren?

Die freie Zeitung “Hintergrund”  bercihtete bereits vor einiger Zeit, dass Pakistan ein mögliches nächstes Ziel der USA wäre.

Den vollen Artikel dazu findet man auf hintergrund.de

$700 Mrd. Paket abgelehnt

Wie die Frankfurter Rundschau berichtet wurde das so genannte $700 Milliarden-Paket zur Rettung des bankwesens in seiner jetzigen Form im Parlament abgelehnt.

Laut den demokraten sei

“Was sie uns zugeleitet haben, ist nicht akzeptabel.”

Und selbst die Republikaner, namentlich Richard Shelby, bestehen auf änderungen, da der Plan so nicht akzeptabel sei.

FED-Chef Bernanke versucht das gesetz zu rechtfertigen, indem er auf die Dringlichkeit der Umsetzung des Paketes hinweist.

“Wenn die Kreditmärkte nicht funktionieren, gehen Jobs verloren, unsere Schuldenquote wird steigen, mehr Häuser werden zwangsversteigert werden, das Bruttosozialprodukt wird schrumpfen”

Dieses Paket sei, obwohl es nötig ist um die Realwirtschaft nicht zu schädigen, reiner Sozialismus. Gewinne sind für die Banken privat – die Verluste werden verstaatlicht und vom Steuerzahler getragen.

Was ich mich allerdings frage ist, ob diese Begründung nicht nur als Ablenkung gedacht ist, da man in Wirklichkeit eventuell mit einem Passus nicht einverstanden war, welcher zwar von den Massenmedien totgeschwiegen wurde, aber in der Blogsphäre weite Wellen schlug und man deswegen nicht mehr wollte, dass das Paket verabschiedet wird.

Es handelt sich um folgenden Absatz:

Die Entscheidung des Ministers was dieses Gesetz betrifft, sind nicht überprüfbar und werden nach eigenen Ermessen der Behörde entschieden, und dürfen durch kein Gericht oder anderer Behörde überprüft werden.

Ich bin gespannt was Bernanke und Co als nächstes aus dem Hut zaubern.

Beartung über neue Resolutionen gegen den Iran

in Treffen mit Amtskollegen aus Russland, den USA und China zum Streit um Irans Atomprogramm hat der britische Außenminister David Miliband am Montag angekündigt.

“Am Freitag führe ich Vorsitz bei einem Treffen zu Iran”, sagte Miliband am Rande der Labour-Konferenz in Manchester.

Wie das französische Außenamt zuvor mitgeteilt hatte, wird am Donnerstag ein Treffen der Außenminister der Sechsergruppe (UN-Vetomächte plus Deutschland) in New York stattfinden, bei dem es um Teherans Nuklearprogramm gehen wird.

Das Treffen findet nach einer Rede von Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad auf der UN-Vollversammlung statt, die für den heutigen Dienstag geplant ist.

Letzte Woche hatte Ahmadinedschad erklärt, Iran wolle die Urananreicherung nicht stoppen, wie das vom UN-Sicherheitsrat verlangt wird. Der iranische Staatschef betonte, dass das Atomprogramm ausschließlich zivilen Zwecken diene.

Die USA, Großbritannien und Frankreich drohten bereits mit neuen Sanktionen, wenn Iran die Aufrufe des Sicherheitsrats ignorieren wird.

Russland ist gegen neue Sanktionen. Bislang hat der UN-Sicherheitsrat auf Initiative der Sechsergruppe drei Resolutionen angenommen, die Wirtschaftssanktionen gegen Iran vorsehen. Teheran bezeichnet diese Dokumente als gesetzwidrig und verweigert deren Einhaltung.

RIA Novosti

Russland macht das einzig richtige. Die amerikanischen Nachrichtendienste haben schon vor einer halben Ewigkeit gemeldet, dass der Iran keine Atomwaffenprogramme betreibt, weswegen weitere Resolutionen ungerechtfertigt sind.

Halbe Billion soll das platzen der Blase verhindern

Die Zeichen stehen auf Sturm.  Das Platzen der großen US-amerikanischen Immobilien- und Fondblase reißt immer mehr Investment- und Hypothekenbanken in den Strudel. War es vor zehn Tagen Fannie Mae und Freddie Mac (1), die vorerst unter staatliche Kuratel gestellt wurden, folgten Lehman Brothers und der Versicherungsgigant AIG. Seit ein paar Tagen beginnt das große Kriseln sogar beim Banken-Flagschiff Morgan Stanley, doch deren Aktieneinbruch mag vorerst noch dem Misstrauen der Branche geschuldet sein.

Lehman Brothers entließ man in den Konkurs, der Versicherer AIG wurde mit einem Staatskredit in Höhe von 85 Milliarden Dollar gerettet – und gleichzeitig verstaatlicht. Die hochverschuldeten USA zahlen zur Zeit kräftig, um der Welt ein halbwegs funktionierendes Finanzsystem vorzugaukeln:

200 Mrd. Dollar für Fannie Mae und Freddie Mac. 300 Mrd. Dollar für den Hypothekenversicherer Federal Housing Administration, 29 Mrd. Dollar als Finanzierung für JP Morgans Übernahme von Bear Stearns.

Quelle: www.hintergrund.de

Ich habe gerade leider keine Zeit einen Ausführlichen Kommentar zu verfassen. Der Artikel auf hintergrund.de ist allerdings wirklich lesenswert.

Die Wirtschaftsordnung steht vor dem Zusammenbruch

Aus mehreren Quellen werden heute Indizien für den baldigen Zusammenbruch der amerikanischen Wirtschaft und infolge dessen der, der ganzen Welt gemeldet.

Die seriöseste davon dürfte wohl goldseiten.de sein.

Aus einem Bericht auf FAZ.NET geht hervor, daß massive Umbrüche im Weltfinanzsystem geplant sind. Bitte nehmen Sie diese Meldung ernst, machen sich auf Turbulenzen gefaßt und treffen Sie Vorsorge zu Ihrer unmittelbaren Absicherung!

Weitere Meldungen gibt es von diversen Quellen wie radio-utopie.de, handelsblatt.de, feldpolitik.de und vielen weiteren.

Die Bürger dürfen sich das nicht gefallen lassen. Die Regierung muss merken, dass sichd as Volk nicht alle Dekaden mal enteignen lässt und dabei schön still hält. Demonstriert, geht auf die Straße, aber sitzt nicht weiter in euren gemütlichen Fernsehsesseln und glaubt den Beschwichtigungen der Politiker, “Die Krise hätte keinerlei Auswirkungen auf Deutschland.

Medwedew sucht Dialog mit den USA

Trotz den gegenwärtigen Kontroversen hält der russische Präsident Dmitri Medwedew einen konstruktiven Dialog mit den USA für möglich.

Obwohl beide Staaten in einigen internationalen Angelegenheiten prinzipielle Differenzen haben, gebe es noch Möglichkeiten für einen dauerhaften konstruktiven Dialog, sagte Medwedew am Donnerstag bei einem Treffen mit ausländischen Botschaftern im Kreml.

Die Beziehungen mit den USA, die “für die allgemeine Atmosphäre in der Welt in Vielem maßgebend sind”, bezeichnete er als eine der Prioritäten der russischen Außenpolitik. In der Geschichte der russisch-amerikanischen Beziehungen habe es viele Spannungen gegeben, sagte Medwedew. Doch immer hatten der gesunde Menschenverstand, Pragmatismus und die gegenseitige Respektierung der Interessen die Oberhand.

Beide Staaten haben ein beträchtliches Potenzial, um ihre Zusammenarbeit im politischen, wirtschaftlichen und humanitären Bereich weiter auszubauen und sollten es vermeiden, die Stereotypen der Vergangenheit wiederzubeleben, sagte Medwedew.

Quelle: RIA Novosti

Wollen wir hoffen, dass beide Parteien eine Lösung für die aktuellen Spannungen finden – Ich persönlich bin nicht gerade scharf auf einen Kalten Krieg.

Eu entsendet Beobachter nach Georgien und NATO weiterhin auf Konfrontationskurs

Die EU-Konferenz  in Brüssel hatte beschlossen 200 neutrale EU-Beobachter nach georgien zu schicken, um die Lage dort besser analysieren zu können. Jaap de Hoop Scheffer, dem NATO-Generalsekretär, dagegen scheint dies nicht aggresiv genug zu sein, wie dw-world.de berichtet.

Ich frage mich was oder wen Herr Hoop Scheffer und die NATO antreibt ständig auf Kollisionskurs mit Russland zu gehen. Wer zieht einen Nutzen aus einem 2. Kalten Krieg?

Spielen wir mal die folgen Schritt für Schritt durch. Sollte die Situation eskalieren würden jegliche diplomatischen Beziehungen der NATO-Länder mit Russland abgebrochen werden. Das würde bedeuten, dass Russland einen riesigen Absatzmarkt für seine Rohstoffe verlieren würde. Gleichzeitig wären Länder, wie Deutschland und Frankreich, welche vorher einen Großteil der Energie aus Russland bezogen hätten ein Problem. Sie müssten nun auf Energielieferanten aus Nahost zurückgreifen, was das erreichen von Peak Oil für den, dann enstehenden, “Westblock”, welcher ja keine Energie mehr aus Russland erwarten könnte, beschleunigen würde. Ergo würde das Öl sich weiter und vor allem schneller verteuern. Das würde die amerikansiche Wirtschaft in ein noch größeres Chaos stürzen als das, auf welches sie gerade schon zusteuert.

Ein Kalter Krieg kann also nicht im Interesse der USA, oder dem Rest des NATO-Bündnisses liegen.  Warum, aber dann der Konfrontationskurs? Mir persönlich fällt nur das Provozieren eines durchaus “heißen” Krieges als alternativer Grund dafür ein. Die Vergangenheit hatte bewiesen, dass die Amerikanische Wirtschaft sehr von geführten Kriegen profitiert. Ob ich damit richtig liege kann ich Beileibe nicht sagen, es ist nur eine von vielen Möglichkeiten.

Wer mich in dieser Hinsicht etwas erhellen kann, möge einen Kommentar hinterlassen.

Lehman Brothers fällt und der Rest springt hinterher.

Schon seit langer Zeit warnen uns Seiten wie “Schall und Rauch” und “Hartgeld.com” vor der amerikanischen Investmentblase, welche immer größer wurde und von Tag zu Tag ein platzen selbiger ankündigte.

Es fing an mit der Rettungsaktion von Bear Stearns, setze sich mit der Verstaatlichung von Fannie Mae und Freddie Mac fort und endet nun mit der Pleite von Lehman Brothers und dem Aufkauf von Merrill Lynch.

Die Investmentblase steht Fünf vor Zwölf vor dem Platzen, doch  was sind die folgen der amerikanischen Misswirtschaft? Hier nur einige Umrisse der möglichen und bereits eintretenden Folgen.

Der DAX fiel erstmals seit 2006 wieder unter die Marke von 6.000 Punkten. Die Europäische Zentralbank stellte rund 30 Milliarden Euro bereit, um die Märkte zu beruhigen.

Die Hannover Rückversicherung AG ist mit rund 23 Mio EUR bei der insolventen US-Investmentbank Lehman Brothers insvestiert.

Auch der einst weltgrösste Versicherer American International Group (AIG) kommt arg ins Trudeln. Der von der Finanzmarktkrise schwer getroffene Versicherungsriese hat die US-Notenbank (Fed) laut einem Zeitungsbericht um einen Überbrückungskredit von 40 Mrd. Dollar gebeten. Damit solle eine Herabstufung des Kreditratings verhindert werden, berichtete die «New York Times» am Montag in der Online-Ausgabe unter Berufung auf informierte Personen.

Dass der Euro zu etwa 70% durch den US-Dollar abgesichert ist, beruhigt angesichts der letzen Tage nicht gerade.

Indiz für amerikanische Intervention in Georgien

Nach Angaben von Russlands Premier Wladimir Putin haben sich US-Amerikaner unerlaubterweise im georgisch-ossetischen Konfliktraum aufgehalten.

Wie Putin in einem Interview für die französische Tageszeitung “Le Figaro” erklärte, gibt es dokumentarische Beweise dafür.

Nach Aussage des russischen Premiers waren US-Amerikaner in der Pufferzone, in der laut früheren internationalen Abkommen sich nur drei Kategorien von Personen aufhalten durften: Ortsbewohner, Friedenssoldaten und OSZE-Beobachter.

Quelle: RIA Novosti

Ich würde die Beweise doch zu gern sehen. Russland sollte die Beweise, falls sie existieren publik machen, damit die USA gezwungen wären ein Statemnt dazu abzugeben. Ich bin gespannt wie die USA sich dort aus der Affäre ziehen wollen.

Zuvor wurden schon während des Kurzkrieges zwischen Georgien und den Russland unter den Toten Soldaten afroamerikanischer Herkunft gefunden.

Fjodor Lukjanow über eine neue Weltordnung

Fjodor Lukjanow der Chefredakteur von “Russland in der globalen Politik” gab RIA Novosti ein Interview zu den momentanen politischen Spannungen zwischen den USA und Russland und der neuen Weltordnung, welche seiner Meinung nach daraus entstehen würde.

Dabei bringt er die aktuelle Situation gekonnt auf den Punkt und beschreibt deren mögliche Folgen.

Die Beziehungen zwischen Russland und Amerika befinden sich in der tiefsten Krise seit Ende des Kalten Krieges. Die strategische Expansion der USA und die Aufzehrung des geopolitischen Erbes der Sowjetunion haben eine Grenze erreicht, hinter die Russland nicht zurückweichen will, da ein Rückzug seiner Meinung nach eine Bedrohung für dessen künftige Existenz darstelle.

Er beschreibt auch sehr deutlich ein Phänomen, welches wohl jeder Politiker bereits bemerkt, aber nicht auszusprechen gewagt hatte.

Ehrlich gesagt glaube ich nicht an die Möglichkeit von strategischen Beziehungen zwischen wem auch immer in der nächsten Zukunft. Wir leben in einem Zeitalter von unstabilen und mürben Allianzen. Das ist eine wirklich multipolare Welt und ein Wettbewerb mit vielen Faktoren.

Das vollständige Interview findet sich auf RIA Novosti.

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